Gräfrath zwischen Code Napoléon und Reichsverfassung

Migration, soziale Mobilität und demographische Entwicklung
in einer bergischen Kleinstadt

Seit 2005 ist die ehemalige Gemeinde Gräfrath Gegenstand einer Forschungsarbeit mit demographisch respektive soziokulturell ausgerichtetem Hintergrund. Aufbauend auf Forschungsergebnissen zu den Wahlen zur Preußischen und Deutschen Nationalversammlung 1848 in den ehemaligen Gemeinden Dorp, Gräfrath, Höhscheid, Merscheid, Solingen und Wald steht dabei die Migration, soziale Mobilität und demographische Entwicklung in einer bergischen Kleinstadt vom Beginn bis in die 70er Jahre des 19. Jahrhunderts exemplarisch im Mittelpunkt.

Durch die Auswertung zahlreicher zur Verfügung stehender historischer Quellen soll ein möglichst detailliertes Abbild der gesellschaftlichen Konstellation und der sozialen Entwicklung innerhalb des Untersuchungszeitraums gezeichnet werden. Dabei bilden die „klassischen“ demografischen Forschungsschwerpunkte (Heiratsverhalten, generatives Verhalten, Familiengrößen und anderes mehr) das Grundgerüst für die Erforschung weitergehender Fragestellungen.